BMW – Vom Überleben zum Neubeginn


Nach dem Zweiten Weltkrieg stand BMW vor großen Herausforderungen. In München baute man hochwertige, große Automobile – technisch anspruchsvoll, aber teuer. In den wirtschaftlich schwierigen Jahren fanden sich dafür jedoch zu wenige Käufer. Die finanzielle Lage spitzte sich zu, ein radikaler Schritt wurde notwendig.

In dieser Situation besann sich BMW auf einen Kleinwagen, der schnell und kostengünstig realisiert werden musste. Nach intensiven Diskussionen entschied man sich, den italienischen Kleinstwagen der Firma ISO in Lizenz zu bauen: die Isetta. ISO war ursprünglich eine Kühlschrankfabrik – und wie beim Kühlschrank öffnete sich auch bei der Isetta die Tür nach vorne. Dieses ungewöhnliche Detail wurde zum Markenzeichen.

Die zweisitzige BMW Isetta half dem Unternehmen, die Krise zu überwinden. Sie bot wettergeschützte Mobilität, war sparsam und erschwinglich. Doch der nächste Schritt ließ nicht lange auf sich warten: Der Wunsch nach mehr Platz führte zur verlängerten Isetta 600 – einem Viersitzer mit Heckmotor. Mit dem BMW 700 gelang schließlich der Übergang zu einem eigenständigen, modernen Kleinwagen.

Parallel dazu hielt BMW eisern am Motorradbau fest – selbst in Zeiten, in denen viele Wettbewerber aufgaben und japanische Hersteller den Markt eroberten. Diese Beharrlichkeit zahlte sich aus und prägt die Marke bis heute.
 

BMW im Museum


Automobile
 

  • BMW Isetta 250
  • BMW Post Isetta 300
  • BMW Isetta 600
  • BMW 700 A


Motorräder
 

  • BMW R 25/2
  • BMW R 67/2
  • BMW R 69