Öffnungszeiten
15.03. bis 31.10.
- Dienstag - Sonntag | 10 - 18 Uhr
- Montag | Ruhetag
01.11. bis 14.03.
- Dienstag - Sonntag | 10 - 17 Uhr
- Montag | Ruhetag
01.01. bis 31.01.
- geschlossen
Der Name Fuldamobil steht für einen ungewöhnlichen, aber konsequent verfolgten Weg in der Geschichte der deutschen Kleinstfahrzeuge. Während viele Hersteller nur kurzzeitig experimentierten, setzte man in Fulda über fast zwei Jahrzehnte hinweg unbeirrt auf das Konzept des dreirädrigen Fahrzeugs.
Ausgangspunkt war ein origineller Ansatz: Motorradtechnik wurde mit der stromlinienförmigen Bauweise von Wohnwagen kombiniert. Das Ergebnis waren kompakte, leichte Fahrzeuge, die wettergeschützte Mobilität bei geringem Materialeinsatz boten. Technisch einfach, aber durchdacht, sollten sie eine Alternative zwischen Motorrad und Automobil sein.
Tragende Figur hinter dem Fuldamobil war der Bosch-Großhändler Karl Schmitt, der an das Dreiradprinzip glaubte – und daran festhielt. Während viele Konkurrenten aufgaben, entwickelte Fuldamobil seine Fahrzeuge stetig weiter. Unterschiedliche Karosserieformen, Leistungsstufen und Ausstattungen zeugen von dieser langen Entwicklungsphase.
Fuldamobile waren nie Massenfahrzeuge, doch sie fanden ihre Käufer: Menschen, die kompakte, sparsame und eigenständige Mobilität suchten. Im Museum stehen sie für Ausdauer statt Schnellschuss – und für die Erkenntnis, dass technische Nischen durchaus überleben konnten, wenn man an sie glaubte.

Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten
Gewerbepark H.A.U. 3/5
78713 Schramberg
Telefon: +49 (0) 74 22 - 29 300
E-Mail: info(at)auto-uhren-museum.de
© 2026 | Auto- und Uhrenmuseum ErfinderZeiten