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Die Geschichte der Marke Gutbrod ist eng mit dem Unternehmer Wilhelm Gutbrod (1890–1948) verbunden. Er gründete 1926 in Ludwigsburg die Standard Fahrzeugfabrik GmbH. Zunächst produzierte das Unternehmen Motorräder, später auch Automobile sowie Dreirad- und Vierrad-Lieferwagen. In den folgenden Jahren zog die Firma mehrfach um – 1933 nach Stuttgart-Feuerbach, 1937 nach Plochingen am Neckar – und suchte immer wieder nach neuen Wegen im Fahrzeugbau.
Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte Gutbrod auf den Pkw-Markt der Aufbaujahre. 1949 entstand in Plochingen eine erste Vorserie der Cabriolimousine Superior 600, 1950 begann die Serienfertigung im Werk Calw. Der Gutbrod Superior war ein technisch ambitionierter Kleinwagen: frontgetrieben, mit Zweitaktmotor und – außergewöhnlich für diese Klasse – Direkteinspritzung. Gutbrod wollte bewusst mehr bieten als reine Sparmobilität.
Das Standardmodell wurde bis April 1954 gebaut. Andere Varianten blieben erfolglos: Ein Cabriolet fand kaum Käufer, der aufwendige Superior Sport mit Wendler-Karosserie entstand nur in zwölf Exemplaren. Auch eine geplante viersitzige Limousine kam über zwei Prototypen nicht hinaus. Schließlich zwangen finanzielle Schwierigkeiten zur Aufgabe des Pkw-Baus. 1954 wurde die Produktion eingestellt, die Werke in Calw und Plochingen gingen an Bauknecht.

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