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NSU prägte die Motorisierung Deutschlands wie kaum ein anderes Unternehmen. Um 1955 war NSU der weltgrößte Zweiradhersteller und stand für Mobilität in nahezu allen Formen: Motorräder, Motorroller, Mopeds, Fahrräder mit Hilfsmotor – und schließlich auch Automobile. Über Jahrzehnte begleitete NSU den Alltag vieler Menschen und passte seine Produkte konsequent an technischen Fortschritt und wachsende Kaufkraft an.
Besonders im Motorradbau setzte NSU Maßstäbe. Eine fein abgestufte Modellpalette reichte vom einfachen Alltagsfahrzeug bis zur leistungsstarken Maschine. Gleichzeitig war NSU im Motorsport äußerst erfolgreich: 1953 wurde Rupert Haas auf der NSU Rennmax Motorrad-Weltmeister. Legendär waren auch die Duelle zwischen Heiner Fleischmann (NSU) und Georg „Schorsch“ Meier (BMW), die die Nachkriegszeit des Rennsports prägten.
Ein weiterer wichtiger Baustein der NSU-Erfolgsgeschichte waren die Motorroller. Zunächst baute NSU die italienische Innocenti Lambretta in Lizenz, um schnell ein modernes Fahrzeug für den Stadtverkehr anbieten zu können. Doch schon bald folgte mit der NSU Prima eine eigene Konstruktion. Sie galt als technisch ausgereift, zuverlässig – und wegen ihrer eleganten Linienführung als wahre „Schönheitskönigin“ unter den Rollern.
Auch im Automobilbau suchte NSU den technologischen Vorsprung. Mit dem Wankel-Kreiskolbenmotor wagte das Unternehmen einen radikalen Schritt in die Zukunft. Der NSU Wankel Spider und vor allem der RO 80 standen für visionäre Technik und modernes Design. Gleichzeitig wurde diese große Pioniertat zur wirtschaftlichen Belastung: 1974 endete die Eigenständigkeit von NSU.

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